Ho’oponopono

Im Laufe unseres Lebens begegnen uns immer wieder Situationen, die in uns schmerzhafte Gefühle auslösen. Das kann zu Wut und Ärger führen, die uns auf Dauer verändern können, wenn wir diesen destruktiven Gefühlen nicht entgegen wirken. Unverdauter Ärger und Wut kann uns auf Dauer verbittert werden lassen. Das kann darüber hinaus sogar zu körperlichen  Symptomen  wie Herzklopfen, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Schwindel bis hin zu ernsten Depressionen führen.

Wenn ich unbewusst mit ärgerlichen Situationen umgehe, dann werde ich die Person, die diese Gefühle in mir auslöst in erster Linie dafür verantwortlich machen. „Der oder die ist schuld, dass ich mich jetzt schlecht fühle.“

Ich habe aber auch die Möglichkeit bewusst auf so eine Situation zu schauen.
Bewusst zu handeln heißt hier, zu allererst die Situation, die heftige Reaktionen in mir auslöst, so neutral wie möglich anzuschauen. Das ist nicht immer einfach, wenn ich emotional aufgewühlt bin, aber auch hier gilt: „Übung macht den Meister“. Sich eine Situation neutral anzuschauen heißt, hier ganz bewusst nur der Beobachter meiner Gefühle und Gedanken zu sein. Ohne Bewertung und Verurteilung. Einfach nur beobachten.

Ich erinnere mich dann gerne an eine Weisheit, die ich mal in einem Buch von Safi Nidiaye las:
„Das Verhalten eines Menschen mir gegenüber sagt immer etwas über ihn aus, nie über mich. Und die Art, wie ich emotional darauf reagiere, also das Gefühl, das dieses Verhalten in mir weckt, hat immer etwas mit mir zu tun und nie mit ihm.“

Und dieser Satz ist für mich ein ganz wichtiger Schlüssel. Für das, was ein anderer Mensch zu mir sagt, oder wie er mich behandelt, trägt nur er die Verantwortung. Aber für die Gefühle, die sein Handeln oder seine Bemerkungen in mir auslöst bin nur ich alleine verantwortlich.
Meistens sind diese Gefühle bereits in mir, oft resultieren sie aus meiner Kindheit, wo ich noch nicht in der Lage war, mit ihnen umzugehen und sie daher tief in mir verschlossen habe. Manchmal genügt ein einziger Satz oder ein bestimmtes Verhalten  von anderen Menschen, um diese Gefühle in mir wieder hochzuholen. Und heute habe ich ein Werkzeug, um mit diesen Gefühlen umzugehen und sie zu verwandeln. Und da kommt jetzt für mich Ho’oponopono ins Spiel.
WAS BEDEUTET HO’OPONOPONO?

Definition der Wortsilbe Ho’oponopono:

Die Wortsilbe Ho’o enthält die Bedeutung “etwas tun”, pono bedeutet “etwas ausgleichen / in Harmonie bringen / korrigieren” Durch die Verdopplung der Silben, pono pono wirkt das Mantra noch kraftvoller und intensiver.  So lässt sich Ho’oponopono auch als “der Weg zur Vollkommenheit“, oder als Weg zurück zum eigenen Herzen übersetzen.

Ho’oponopono ist ein sehr altes hawaiianisches Vergebungsritual

In vergangenen Zeiten wurde Ho’oponopono von den Kahuna’s (die Heiler Hawaii’s) oder Priestern angewandt. Ho’oponopono erlaubt es dem Menschen, die Fähigkeit zu erlangen, über die wechselseitige Vergebung, sich selbst und andere zu heilen.

Alte seelische Wunden ebenso negative Gedanken, Gefühle und Verletzungen in Frieden zu bringen, auszusöhnen, dafür wurde das alte hawaiianische Vergebungsritual Ho’oponopono angewandt.

 

Ho’oponopono führt zu…

  • Freiheit
  • Frieden
  • Freude
  • Einsicht von eigenen Fehlern
  • Verstehen und Erkennen der Fehler anderer
  • Verstehen “Warum” jemand so gehandelt hat
  • Mut und Kraft im Herzen zu entfachen zu vergeben
  • Ungerechtigkeit zu überwinden
  • Vertrauen und Hingabe zu entwickeln
  • Vergeben, verzeihen und versöhnen
  • Gottesvertrauen und Liebe zu stärken

Ho’oponopono dient dazu, Ängste und Ungerechtigkeiten in liebevolle, verzeihende und gütige Verhaltensweisen zu verändern.
Es sind die schmerzhaften Erfahrungen, die Herz und Seele einengen, die der Seele die Freiheit rauben, die große Sehnsucht zu entfachen zu leben und zu lieben.

Die vier Sätze des Ho’oponopono:

Es tut mir leid
Bitte verzeih mir
Danke
Ich liebe Dich.

Mit diesen vier Sätze beginnt die Vergebung und das Verzeihen bereits, denn du übernimmst die Verantwortung für dein Denken und Fühlen.

Du entscheidest dich positiv, vergebend auf die Verletzung (Situation) zu schauen, damit beginnt alles. Das ist der Anfang!

Wie können die vier Sätze Ho’oponopono mir helfen?

Immer wieder gesprochenen oder gedachte Gebetsformeln oder Mantren haben eine sehr, sehr starke heilende Wirkung.
Ho’oponopono und die vier Sätze oder auch viele anderen Suggestionsformen und Mantren, sind wichtige Elemente im Leben etwas zu verändern. Sie wirken wie heilende Kräuter auf den Geist und somit auf den Umstand einer negativen Situation ein.

Ho’oponopono die Wirkung der Kurzform der 4 Sätze

Weiterhin kann durch Ho’oponopono und die 4 Sätze (die Ho’oponopono Kurzform), das eigene Leben nachhaltig hin zu Freiheit, Klarheit und Frieden umgewandelt werden.

Es geht soweit, dass die eigene Seele den Weg durch die vielen positiven Lichtimpulse, die das positive, liebevolle Denken verursacht, konstruktiv beeinflusst wird.

 

Warum sind es die Gedanken die ein Leben verändern?

Die Gedanken, die ein Menschen den ganzen Tag, Zeit seines Lebens denkt, formen sein Leben.
Der Mensch wird zu dem was er denkt.

Jeder Gedanke enthält eine gewisse Energieform.

Entweder:

1. Lichtvoll, positiv (befreiend und heilend)
oder
2. Dunkel, negativ (bindend und verletzend).

Ho’oponopono und die vier Sätze eine Kraftladung

Jeder Gedanke ist und wird mit einer Energie und Kraftladung aufgeladen.
Umso mehr ist die Frage, welche Energien, Kraftladungen möchte ich aussenden.
Konstruktive und lebensbejahende oder negative vernichtende Gedanken?

Der tiefere Sinn der 4 Sätze aus dem Ho’oponopono?

Bei dieser Form werden konstruktive Gedankenformen aufgebaut. Die vier Sätze beinhalten sehr starke Verhaltensweisen, die in Aktion umgesetzt Licht und Kraftpotentiale frei setzen.

  1. Es tut mir leid,
    beinhaltet das Gefühl der Reue, das Eingestehen von Fehlern, der Wunsch nach Frieden.
    Hier findet bereits ein positiver, liebevoller Akt statt. Das innere Erkennen von Wiedergutmachung und der Wunsch nach Frieden und Heilung
    eines Umstandes, einer Situation. Das setzt enorme Lichtkräfte frei.
  2. Bitte verzeihe mir,
    beinhaltet den Mut sich mit all seinen Verletzungen zu offenbaren. Den Mut zu besitzen, erneute Verletzungen mit Liebe und Vergebung zu beantworten.
    Dies Art zu denken bewirkt enormste Lichtstrahlen im inneren (im Kopf) eines Menschen – an Herz und Seele.
  3. Ich liebe Dich,
    beinhaltet bedingungslose Akzeptanz der gemachten Fehler anderer. Darüber hinaus auch das Respektieren der Handlung des Gegenübers.
    Ich bin kein Opfer mehr, ich vergebe aktiv.
  4. Danke,
    als Ausdruck des Verstehen und Erkennen von Heilung durch Vergebung.

Quelle: www.alohahuna.de

 

Hier kannst du ein wundervolles kraftvolles Mantra auf YouTube hören. Chante es mit und mache die Erfahrung, wie sich dein Leben dadurch zum Positiven verändert: Ho’oponopono – Ich verzeihe mir

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