Yoga und das Selbst – von Yogi Bhajan

Yoga ist eine Vereinigung zwischen deiner Seele und deinem Selbst. Es geht nicht um Übungen oder den Aufbau von Muskeln – dafür kannst du in die Turnhalle gehen. Es geht nicht um die Kontrolle des Geistes – dafür ist Hypnose da. Es ist nicht spirituell;  Gott zu werden oder ihn zu kennen.
Du musst du selber werden. Werde ein Partner deines Geistes und leuchte. Gegensätzlichkeiten betreffen den Yogi nicht. Erhaben über gut und böse, egal ob krank oder sehr gesund – ein Yogi ist sehr glücklich. Er versteht, dass der Zweck seines freien Willens darin besteht, den göttlichen Willen zu kennen, ihn zu akzeptieren und zu leben.
Was brauchst du im Yoga? Harmonie mit deinem Selbst. Wenn du mit deinem Selbst verbunden bist, wird Gott sich mit dir verbinden. Das Selbst ist sehr wichtig, aber wenn du es herabsetzt und konditionierst, lässt du es nicht fließen. Wenn du dir selbst eine Chance gibst, wird dein Selbst dir alle Chancen geben. Wenn du unbeirrbar und beharrlich darin bist, dein Selbst und seine Schönheit zu erkennen und von deinem Selbst etwas zu geben, wird du heil(ig) sein – durch seinen Dienst und dadurch, dass du dich um andere kümmerst und mitfühlend bist. Eine spirituelle Person ist unermesslich wie ein Ozean, bescheiden, aber sehr mächtig und kraftvoll.
Du trägst alle Werte in dir, Verwandle jeden Wert in eine Tugend, so dass du teilen kannst und teile, weil du dich kümmerst. Wenn du dich um andere kümmerst, wird du geliebt werden. Wenn du geliebt wirst, werden sich Chancen und Gelegenheiten für dich ergeben und du wirst gut leben. Zögere nicht, einen guten Gedanken mit anderen zu teilen.
Quelle:  Yogi Bhajan „Meditations for the new millenium“  10.02.2000 Los Angeles  und  „A year with the master“  20.04.2000 Espaniola

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